ein blick 01 Metzger Norbert Reinermann zeigt den interessierten jungen Menschen seine Arbeit in der Wurstküche ein blick 02Die Herstellung von grober Bratwurst wurde als durchweg interessant empfunden ein blick 03 Fabian Alles (links) und Florian Peters­ schauten Norbert Reinermann (Mitte)beim Messerschärfen genau zu ein blick 04 Fachgerecht gesichert mit dem Kettenhandschuh ging es ans Ausbeinen, hier ist Fabian Alles am Werk ein blick 05 Natürlich wurden bei der Rollbraten­herstellung auch mal die Handys für den Instagram-Post gezückt ein blick 06 Die einzige Frau im Team, Isabell Adams, stellte sich als Naturtalent beim Rollbratenbinden heraus ein blick 07 Auch Ausführungen über die Anatomie des Schweins und somit die Platzierung der verwendeten Fleischteile waren ein Thema ein blick 08 Tobias Ganz beim Entfernen der Sehnen und Fett von Schweinelachs, dem Parieren

Ein Blick hinter die Kulissen

Vom schlachtfrischen Fleisch bis zur fertigen Wurst

Tradition und Moderne kann man auch in einem Lebensmittelgeschäft in bester Gemeinschaft erleben. Der SB Markt Ruffing in Furpach ist hierfür das beste Beispiel. Mit immer wieder neuen Ideen wird Kundennähe nicht nur versprochen, sondern auch in die Tat umgesetzt.

Seit fast 80 Jahren steht der Name Ruffing mit dem Konzept vom familienfreundlichen Einkauf in Furpach im Einklang. Dieses Konzept hat sich bewährt und der SB Markt Ruffing ist aus der Infrastruktur der Neunkircher Stadtteile Furpach, Kohlhof und Ludwigsthal nicht wegzudenken.
Bei einem Blick hinter die Kulissen der Wurstküche konnten sich fünf junge Menschen von der Qualität und der Frische der dort hergestellten Fleisch- und Wurstwaren überzeugen. Geboren wurde die Idee von einer Clique junger Menschen, die sich einmal mit der Herkunft und Herstellung von Fleischereiprodukten befassen wollten. So überlegte man, wo dies wohl möglich sein könnte und im SB Markt Ruffing wurde man fündig, durch die Kontakte zur Tochter des Chefs der dortigen Wurstküche. Die Geschäftsführerin des Unternehmens, Birgit Ruffing, unterstützte den Wunsch der jungen Menschen gerne und so zeigte Metzger Norbert Reinermann gerne, was so täglich in seiner Wurstküche geschieht.
Frische und Qualität zeichnet den SB Markt in Furpach aus und so werden auch täglich in der hauseigenen Wurstküche frische Waren hergestellt, die aus Fleisch in bester Markenqualität bestehen. Von A wie Ausbeinen bis R wie Rollbraten wickeln konnten die jungen Leute allerhand Wissenswertes über Fleisch und Wurst erfahren und sich mit Messer und Schutzhandschuh durchaus beweisen. Die vier Herren und eine Dame hatten gemeinsam sehr viel Spaß mit dem Metzger und konnten sich über die fachgerechte Beantwortung all ihrer Fragen freuen.
Norbert Reinermann versteht sein Handwerk, schließlich arbeitet er schon seit 36 Jahren im SB Markt in Furpach und es hat ihm sichtlich Spaß gemacht, den jungen Leuten etwas von seinem Handwerk zu zeigen. Berührungsängste mit Fleisch und Messern gab es da nicht und so freuten sich alle Beteiligten über ein Paket frischer Waren aus dem Hause Ruffing. Selbstverständlich erfolgte die Führung durch die Wurstküche unter strengsten hygienischen Auflagen und man konnte schon öfter den Satz hören: „So oft hab ich mir die Hände schon lange nicht gewaschen!“ Schließlich arbeitete man ja mit frischen Waren, die zum Verzehr geeignet sind. Erst wurde im Kutter das Brät (Masse aus Fleisch; Gewürzen und Eis) für den beliebten, hauseigenen Fleischkäse hergestellt und dann in die passenden Aluschalen abgewogen und schon da zeigte sich so manches Naturtalent. Es kamen dann auch Erinnerungen bei dem einen oder anderen hoch, so konnte sich Isabell Adams gut erinnern, dass die Großmutter früher auch Würste zu Hause machte. Bei der Herstellung des Bräts für die grobe Bratwurst zeigte sich gute Handarbeit und die Würste wurden akkurat in die vorbereiteten Schweinedärme abgefüllt. Beim Ausbeinen von Schweinehals durften die Kettenhandschuhe zum Schutz nicht fehlen und auch hier war Feingefühl gefragt, welches wahrhaft vorhanden war. Schließlich hatten die jungen Leute einen guten Lehrmeister, der ihnen viel erklärte, aber auch viel zutraute. Selbstbewusst erprobten sich alle beim Zurechtschneiden des Schweinelachs, aus dem sie dann feinste Rollbraten wickelten. Beim Binden des Selbigen zeigte sich Isabell Adams als wahres Naturtalent, aber die Jungs standen ihr in nichts nach.
Der Nachmittag in der Wurstküche war für alle Beteiligten sicherlich eine interessante Erfahrung, wobei der Metzger schon des Öfteren Besuch an seiner Wirkungsstätte hatte, so waren schon Kindergärten oder der Furpacher Pensionärverein zu Gast in der Wurstküche.

Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"®